Vereinsgeschichte

Der Verein wurde Anfang November auf Initiative von Cordelia Hoppe und Ibrahim Touré gegründet.
Mit einer kleinen Ecke im Keller für Sachen, die sie nicht wirklich mehr brauchten und dem Satz:
„Das nehmen wir mit nach Afrika.“ fing alles an.

Auch Freunde und Bekannte hörten diesen Satz, sobald sie im Kleiderschrank Platz schafften für ihre neue Kollektion. Immer öfter wurden beide gefragt: „Wann fahrt ihr denn?“, „Was wollt ihr mit den ganzen Sachen dort machen?“ . Und so wuchs die Idee, nicht nur die Familie in Guinea zu unterstützen - denn mittlerweile wuchsen auch proportional dazu die Kleiderspenden - sondern Unterstützung in einem professionellen Rahmen zu leisten.

Die vielen Sachspenden haben wir auch dem Vereinsmitglied Susi zu verdanken. In ihrem Cafè sprach sie herum, dass Touré und Cordelia Sachen für Afrika sammeln. Beeindruckend ist nach wie vor die große Spendenbereitschaft begleitet mit den Worten: „ Da weiß ich wenigsten, wohin es kommt.“

Die zentrale Frage bei unseren weiteren Überlegungen war:

1. Wie kann man die Menschen in Guinea unterstützen, dass sie zum einen Hilfe bekommen, die Selbsthilfe ermöglicht und zum anderen nicht in die Abhängigkeit von einigen Idealisten und Helfer fallen? und

2. Welche Projekte sind möglich?

In Gesprächen mit Freunden und Menschen, die sich uns anschließen wollten, kamen wir immer wieder auf das Thema Bildung und Mädchen/ Frauenförderung.
Denn gerade die Frauen, die oft viele Kinder gebären, die diese versorgen müssen, die früh aufstehen, Essen besorgen, kochen, das Schulgeld für ihre Kinder erarbeiten und wenn sie ohne Partner sind in eine große Abhängigkeit fallen, da sie oft nur kurze Zeit oder gar nicht die Schule besucht haben, nicht lesen und schreiben können und folglich nur bestimmte einfache Arbeiten ausführen können, haben nur geringe Chancen auf Bildung und gut bezahlte Arbeit.

So entstand die Vereinsatzung mit den Vereinszielen:

1. Hilfen, die die Selbsthilfe ermöglicht, zu vermitteln,
2. die Bildung und Erziehung zu fördern,
3. hilfsbedürftige Personen zu unterstützen,
4. den Aufbau eines Schulzentrums für Mädchen, Frauen und Behinderte und Waisenkinder zu fördern.