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Schenken Sie uns Ihren alten Ranzen!

Ranzen Plakat (1)

Wenn aus Kindern Teenies werden, aus Grundschülern Schüler einer weiterführenden Schule – spätestens dann hat der alte Schulranzen ausgedient und muss einem jugendlicheren Teil weichen. Doch außer ein paar Schrammen sind die „Scouts“ und Co. oftmals noch völlig intakt. Was aber machen Eltern mit den gebrauchten Ranzen aus der Grundschulzeit, wenn es kein Geschwisterkind gibt oder dieses eigene Designwünsche hat?

Unser Wunsch: Geben Sie uns die alten Schülerschätzchen mit ausgedientem Mäppchen. Bei „Hilfe für Guinea e.V.“ sind die Ranzen in den besten Händen. Denn wir geben sie weiter an jene, die nichts haben und sich über diese Hilfe immens freuen würden: Schulkinder in Conakry/Guinea.

Unser Schulprojekt nimmt immer konkretere Formen an: Das Gebäude ist ausgesucht und wird in Kürze angemietet; die Kinder der Körperbehinderten und Kinder mit Behinderung möchten endlich zur Schule gehen; Unterrichtsmaterialien, Bücher und Schultische sind ausreichend vorhanden – jetzt fehlen eigentlich nur noch brauchbare Schulranzen mit Mäppchen.


Containerverschiffung 2014

Spendengüter werden in die Container geladen.


Neue Rollstühle für mehr Mobilität – Mai 2014


Operation bei Nabel- und Leistenbrüchen

Kleiner Eingriff, segensreiche Wirkung

Seit April 2012 sind Dr. Oularé und sein Team mit der mobilen Arztpraxis für unseren Verein in Guinea unterwegs. Immer wieder treffen sie dabei auf ihren Touren durch die Dörfer um Forecariah auf Kinder mit extremen Nabel- oder Leistenbrüchen. Diese Kinder sind gefährdet, da es durch das Einklemmen von Darmteilen, Bauchnetzgewebe oder Eingeweiden zu schweren Komplikationen kommen kann – bis hin zum Tod.
Doch eine Operation können sich die Eltern nicht leisten. Für uns Europäer fast unvorstellbar, denn Operation, Medikamente und Krankenhausaufenthalt kosten zusammen gerade einmal 25 Euro.
Im April 2013 wurden die ersten Kinder auf unsere Initiative hin erfolgreich operiert, finanziert über Spendengelder.

Helfen Sie! Werden Sie OP-Pate!


Mobilität

Auf Rollen in ein neues Leben

Unser neues Projekt widmet sich den vergessenen, obdachlosen und körperbehinderten Menschen in Guineas Hauptstadt Conakry. Behinderung – oft eine Folge von Kinderlähmung – hat den Ausschluss aus der Gesellschaft zur Folge. Laut dem UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2013“ sind behinderte Kinder und ihre Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern die am stärksten benachteiligten und gefährdeten Menschen. Sie sind gezwungen, als Obdachlose ihr Leben in den Straßen zu verbringen. Mit etwas Glück ist der ein oder andere im Besitz eines defekten Rollstuhls.
Ohne funktionierendes Hilfsmittel aber ist an Fortbewegung nicht zu denken.

Die ersten Schritte sind geschafft: Dank großzügiger Spenden einiger Sanitätshäuser in und um Köln haben wir bereits viele Rollstühle für Kinder und Erwachsene, Rollatoren und Krücken gesammelt. Diese lagern derzeit bis zur geplanten Verschiffung im Januar 2014 in einem für uns kostenlos zur Verfügung gestellten Lagercontainer. Für die Verschiffung benötigen wir hingegen 5.000 Euro.

Damit die Rollstühle viele Jahre funktionsfähig bleiben, werden wir in Guinea zudem eine Rollstuhl-Reparaturwerkstatt eröffnen. So sorgen wir für die Nachhaltigkeit unseres Projekts Mobilität und schaffen gleichzeitig einen Arbeitsplatz  für einen körperbehinderten Menschen.

Viel braucht es nicht, um eine Werkstatt zu eröffnen. Einiges an Werkzeug haben wir schon als Spende erhalten. Gebraucht werden unter anderem noch Fahrradschläuche in verschiedenen Größen sowie 2.000 Euro an Geldspenden für die Eröffnung dieser Rollstuhlwerkstatt und regelmäßige Spenden für den Erhalt.

Helfen Sie uns dabei.


Containerverschiffung 2008

ContainerverschiffungVom 13.- 18. Februar packten Helfer und Mitglieder von „Hilfe für Guinia e.V.“ im Bonner Hafen die Sachspenden  in einen Container. Per Schiff ging der Container nach Guinea und traf am 10. März im Hafen von Conakry ein.

Ibrahim Touré und Cordelia Hoppe waren zwei Wochen in Guinea und kümmerten sich um die Verteilung der Spenden. Sie sprachen mit den Kooperationspartner über neue Projekte, besuchten sie und verschafften sich vor Ort einen Eindruck.

Sie verteilten:

  • 70 Säcke mit Kleidung an Behinderte, obdachlose Frauen und Kinder vor der grande Mosqué Faycal in Conakry,
  • eine Waschmaschine, drei Bügeleisen und einen Kühlschrank an eine Frau mit 25 Kindern (davon 18 adoptierten) für die Eröffnung eines Waschsalons,
  • zwei Kartons mit Geschirr an eine Frau, die Essen an der Straße verkauft
  • 105 Ordner, fünf mechanische Schreibmaschinen an die Grundschule im Dorf Gberika bei Forekariah,
  • 30 Säcke mit Kleidung im Dorf Gberika.
  • drei Nähmaschinen an eine alleinerziehende Schneiderin mit fünf Kindern für die Errichtung eines Nähsalons.

Alleine die Kosten für den Container beliefen sich auf 3.000 €.