Projekte


Eine Schule für alle

Das Leben der körperbehinderten, obdachlosen Kinder auf den Straßen Guineas birgt viele Risiken. Sie sind sozial diskriminiert und Opfer tief sitzender Vorurteile und von Unwissenheit. Eine Schule werden sie nie besuchen, da das nötige Schulgeld fehlt und Barrieren den Schulbesuch verhindern. Das wollen wir ändern, denn jedes Kind hat ein Recht auf Bildung.

Dank großzügiger Spenden sind wir bereits im Besitz von Schulmöbeln.
 Diese wurden im Januar 2014 nach Conakry verschifft und werden derzeit in einem Lager aufbewahrt. Vor Ort schauten Mitglieder des Vorstands nach einem geeigneten Schulgebäude, das angemietet werden soll.
Aufgrund der bisher größten Ebola-Epidemie in Guinea seit April 2014 hat sich die Eröffnung unserer Schule verschoben. Bis Ende Januar 2015 blieben alle Schulen des Landes geschlossen. Nur langsam läuft der Schulbetrieb wieder an. Im Mai endet das Schuljahr. Die Eröffnung unserer Schule ist für Oktober 2015 mit dem Start des neuen Schuljahres in Guinea geplant.

Unterstützen Sie uns! Werden Sie Schul-Pate.
Mit monatlich 30€ ermöglichen Sie einem Kind den Schulbesuch, eine warme Mahlzeit täglich sowie das benötigte Schulmaterial.


Gesundheitsprävention: durch Ebola wichtiger denn je

Seit Frühjahr 2013 klärt unser Team der „Mobilien Arztpraxis“ Woche für Woche über Erkrankungen wie Malaria, Wurmbefall oder Choleragefahren auf. Die Resonanz war gewaltig, erste Erfolge sichtbar – bis Ebola ausbrach. Mit Blick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter vor Ort bleibt der Krankenwagen von „Hilfe für Guinea“ seit April 2014 im Depot – so traurig wir auch selbst über diesen notwendigen Schritt sind.

Im Januar 2015 wurde in Guinea der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Die Kinder kehren erst zögerlich aus ihren Familien ins öffentliche Leben zurück.
Wir wollen sie dabei unterstützen, über Ebola informieren, aber auch versuchen, falsche Ängste abzubauen.
Mit Ihrer Spende können Sie dieses Projekt gezielt unterstützen!


Gesundheitsprävention

Unsere mobile Arztpraxis rollt seit April 2012 durch die Dörfer um Forecariah.
 Dr. Oularé und sein Team kümmert sich nicht nur um die Kranken in den Dörfern, sondern dokumentiert auch die Arbeit. Aufgrund dieser Statistik wurde sichtbar, dass Erkrankungen wie Malaria, Wurmbefall bei Kindern oder Choleraepidemien während der Regenzeit immer wieder kehren.
Um die Erkrankungsrate zu reduzieren, leisten wir seit 2013 Aufklärung. Denn die beste Gesundheitsbehandlung ist immer noch die Vorbeugung. Über den Verein „Centre pour la Promotion de la Santé“ in Liège haben wir wunderbar erklärende Infobroschüren erhalten, die sich in Text und Bildsprache an der Situation der Menschen vor Ort orientieren. Die Mitarbeiter der „Mobilen Arztpraxis“ nutzen die Broschüren für ihre Arbeit in den Dörfern und in den Schulen.
Hauptsächlich geht es dabei um drei Themen:
▪ Familienplanung
▪ Malariaprophylaxe
▪ Hygiene und Vermeidung von Wurmerkrankungen

Monatlich benötigen wir 30 Euro, um die Arbeit einer Krankenschwester bezahlen zu können.
Helfen Sie uns bitte dabei! Werden Sie Dauerpate oder spenden Sie.