Informationen zu Ebola

Liebe Vereinsmitglieder,
täglich hören und lesen wir von der Ebola-Epidemie in Westafrika. Die Prognosen stimmen sehr nachdenklich.
Wir sind sehr besorgt um die Gesundheit der Menschen in Guinea, besonders um die der Körperbehinderten, da sie täglich zum Bettelpunkt rollen müssen. Alle unsere Projekte ruhen derzeit, da wir unser Personal in Guinea nicht in Gefahr bringen wollen. Die „Mobile Arztpraxis“ steht und rollt nicht mehr.

Unser Präventionsteam ist derzeit nicht tätig und noch ist unklar, ob das Schuljahr überhaupt im Oktober 2014 starten wird. Die guineische Regierung plant die Verschiebung des Schulstarts, da die nötigen Desinfektionsmittel fehlen. Geplant ist, Ebola – mit Bildmaterial – als Thema für unser Präventionsteam aufzunehmen, um aufzuklären. Durch Ebola wird sich unser Schulprojekt um Monate verschieben.

Beim letzten Telefonat mit dem Vorstand in Guinea am 19.09.2014 erfuhren wir, dass alle gesund sind, aber große Ängste wegen Ebola haben. Nicht unter Menschen zu gehen ist in Guinea unmöglich, denn aufgrund der fehlenden Stromversorgung muss täglich für das Essen auf dem Markt eingekauft werden. Und neben Ebola gibt es nach wie vor die üblichen Erkrankungen wie Cholera, Typhus, Malaria, Wurmbefall etc.

Die guineische Regierung hat Geburtsstationen in Conakry geschlossen, Operationen finden kaum noch in den wenigen Krankenhäusern statt. Erkrankte, die mit Fieber, Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden untersucht werden wollen, bekommen keinen Arzt zu sehen, da diese Angst haben, sich mit Ebola zu infizieren.

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